Übermensch1

Eine kontroverse Sichtweise und Philosophie geht um in der Welt. Genauer betrachtet ist es aber keine neue Weltanschauung sondern eher die Wiedererweckung /Wiederentdeckung einer besonderen Variante des Nihilismus, tief verwoben mit der Philosophie von Friedrich Nietzsche.

Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? — Suche Nullen!

F. Nietzsche

Aufmerksame Freunde von Projekt Nordmark werden schon unlängst bemerkt haben, dass es nun auch andere Motive als VRIL und Haunebu gibt. Als großer Freund von Nietzsche kam mir diese Auseinandersetzung mit Shunya natürlich nur Recht.

Wobei man dazu erwähnen muss, dass Nietzsche in diesen neuen Ansichten nicht unkritisch genommen, bzw. neu diskutiert und interpretiert wird.

Citata_Ott

Shunya — NULL — Zero

Was lag also näher als das Thema aus künstlerischer Sicht zu betrachen? Motiviert haben mich vor allem die simplen und starken Motive von Andrei Azsacra Zarathustra.

His name is Azsacra Zarathustra. He destroyes all conservative things.

— John Morg

Klare Linien, starke Symbolik und ein überzeugtes Wesen machen diese Motive einzigartig!

Sie sind nicht nur stark, sondern voll von Erzählungen und gleichzeitig ohne Inhalt. Null, ZERO!

Als erstes der Motive wurde Andreis “Shunya Power” umgesetzt, welches übrigens auch auf der Ausstellung in Tallin eine wichtige Rolle eingenommen hatte!

Ott5

Das zweite Shunya Motiv entsteht:
der Kunstbegriff ZERO

Wie zuvor erwähnt, fand ich eine großer, künstlerische Inspiration in der Shunya Symbolik und der dahinter stehenden Philosophie und Lebensweise, und das zweite Motiv, Shunya Revolution, entstand (neben einigen weiteren, bisher noch nicht veröffentlichten, wohlgemerkt).

Für mich ist Kunst und Shunya in dieser Kombination eine besondere Herausforderung.

Stets war es für mich ein großartiges Ziel Kunst für die Ewigkeit zu schaffen, auch wenn diese Vorstellung illusorisch war. Nach und nach kam der Sinn dazu, dass es nicht immer so sein muss. Ja, es kann sogar hinderlich sein sich stets davon ablenken zu lassen, dass alles was man anpackt auch gleich den langfristigen Sinn haben muss.

Was man dabei verpaßt ist vor allem die Inspiration der Momentaufnahme, verschwendet an den Gedanken der reinen Umsetzung. Der Haltbarkeit. Der Ewigkeit. Als ich dies begriffen hatte, kam Shunya gerade richtig ins Spiel. Würde man an Schicksal glauben, so könnte man dies sicherlich damit in Verbindung bringen.

Die Kunst, das Geschaffene durch den Schaffenden, beweist einmal mehr, dass für das Bildnis erst Zerstörung notwendig ist, damit etwas Einzigartiges entstehen kann. Ein Michelangelo zerschlug und schliff einst seinen Marmorblock David damit er über Jahrhunderte ein Sinnbild für Schönheit und Perfektion würde.

— Auszug aus einem Beitrag von mir zum Thema Shunya in einem kommenden Buch von Andrei Azsacra Zarathustra

Natürlich heißt es nicht, dass man wertlose Kunst schafft. Im Gegenteil! Die Konzentration auf den kurzen Moment, auf den “Event Horizon” des Schaffens, der Grenze zwischen Zerstörung und dem Schaffen, dem NULLWert, macht es umso sinnvoller, wertvoller.

Die NULL, Shunya, als Potential in Kunst und Schaffen, in Zerstörung und Wirken. Man könnte glatt behaupten, dass es dabei nicht um Philosophie geht, sondern um Physik!

Ott4.jpg

Christoph Ott

Ott6

Andrei Azsacra Zarathustra

Der Wille zur Macht oder der Wille zum Nichts ― Macht versus Shunya

Sanskrit oder arabisch?

Shunya Revolution Deutschland

Advertisements